So barmherzig ist Allah Allahs Barmherzigkeit ist groß und wir können stets auf Seine Vergebung hoffen; wie es in folgenden Koranversen steht:
“Allah vergibt gewiss nicht, dass man Ihm (etwas) beigesellt. Doch was außer diesem ist, vergibt Er, wem Er will.” (4:116)
“Sag zu denen, die ungläubig sind: Wenn sie aufhören, wird ihnen vergeben, was bereits vergangen ist.” (8:38)
“Sag: O Meine Diener, die ihr gegen euch selbst maßlos gewesen seid, verliert nicht die Hoffnung auf Allahs Barmherzigkeit. Gewiss, Allah vergibt die Sünden alle. Er ist ja der Allvergebende und Barmherzige.” (39:53)
Doch soll man nicht leichtfertig mit dieser Hoffnung umgehen, denn wer nicht bereut und zu Allah zurückkehrt, der zieht Seinen Zorn auf sich. Sogar Abu Bakr (Allahs Wohlgefallen auf ihm) fürchtete sich vor der Strafe Allahs, wegen seiner Sünden, und bedenkt man, wer Abu Bakr war, so ist es unbegreiflich, was die Muslime heutzutage alles an Sünden begehen ohne an die Strafe Allahs zu denken. Zinsgeschäfte sind z. B. schon zur Normalität geworden, obwohl der Prophet Mohammed (Allahs Segen und Frieden auf ihm) sagte, er verfluche den Zinsnehmer, den Zinsgeber, sowie den Schreiber und die Zeugen eines Zinsvertrages; sie alle sind in der Schuld gleich. Wo bleibt die Gottesfurcht bei den heutigen Muslimen? Voraussetzung, um Verzeihung zu erlangen, ist die Reue und man vollzieht sie, indem man als erstes mit dieser Sünde aufhört, zweitens von Herzen bereut und drittens nimmt man sich vor, diese Sünde nie wieder zu begehen. Ein weiterer Punkt wäre, wenn man einem anderen Menschen Unrecht getan hat, so soll man zu demjenigen gehen und ihm sein Recht geben.